Schweizer Seen entdecken

Wie tief ist die Schweiz?

Ein interaktiver Tiefenvergleich von Seen aus allen Landesteilen – mit überraschenden Fakten, historischen Geschichten und spektakulären Vergleichen.

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Oberfläche
372 mmaximale Tiefe des Lago Maggiore
0erfasste Seen
tiefster See
Ø maximale Tiefe
4Sprachregionen

Interaktives Ranking

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Tiefenprofil

Jeder Meter erzählt Landschaftsgeschichte.

Die tiefsten Schweizer Seen liegen überwiegend in glazial geformten Becken am Alpenrand. Hochalpine Seen sind oft kleiner, liegen aber spektakulär hoch. Stauseen wiederum zeigen, wie stark Topografie und Energieinfrastruktur zusammenwirken.

Wusstest du schon?

Fun Facts, die im Gedächtnis bleiben

Schweizer Seen sind nicht nur schön. Sie sind geologische Archive, Verkehrswege, Energiespeicher und manchmal sogar Schauplätze echter Kuriositäten.

Fast ein halber Eiffelturm

Der Lago Maggiore ist 372 Meter tief. Damit könnte der 330 Meter hohe Eiffelturm vollständig darin verschwinden – mit rund 42 Metern Wasser über der Spitze.

Eis als historische Autobahn

In besonders kalten Wintern froren Seen so stark zu, dass Menschen, Pferde und Waren über das Eis transportiert wurden. Das war schneller als viele damalige Landwege.

Batterien aus Wasser

Hoch gelegene Stauseen funktionieren wie riesige Energiespeicher. Wasser wird hochgepumpt und bei Bedarf wieder durch Turbinen abgelassen.

Vier Länder, ein Seegefühl

Der Bodensee verbindet die Schweiz, Deutschland und Österreich. Beim Gewässer selbst gibt es bis heute besondere grenzrechtliche Eigenheiten.

Seen beeinflussen das Klima

Grosse Wassermassen speichern Wärme. Deshalb sind Regionen am Genfersee, Zürichsee oder Lago Maggiore oft milder als vergleichbare Orte im Landesinneren.

Von Gletschern geformt

Viele grosse Schweizer Seen liegen in Becken, die während der Eiszeiten von mächtigen Gletschern ausgeschürft wurden.

Historische Geschichten

Seen als Bühne der Schweizer Geschichte

Vor rund 20'000 Jahren

Gletscher schaffen die grossen Becken

Während der letzten Eiszeit lagen enorme Eismassen über dem Mittelland und den Alpentälern. Sie vertieften Täler und hinterliessen nach ihrem Rückzug die Becken vieler heutiger Seen.

Römische Zeit

Wasserwege werden Handelswege

Seen und Flüsse verbanden Siedlungen, Märkte und Alpenübergänge. Schiffe waren für schwere Güter oft effizienter als Wagen auf schlechten Strassen.

1291 und später

Der Vierwaldstättersee als politischer Raum

Rund um den See liegen zentrale Orte der Schweizer Gründungserzählung. Wasserwege verbanden Uri, Schwyz, Unterwalden und Luzern.

1816

Frankenstein am Genfersee

Mary Shelley verbrachte den regnerischen Sommer am Genfersee. In dieser Zeit entstand die Idee zu «Frankenstein», einem der einflussreichsten Romane der Literaturgeschichte.

19. Jahrhundert

Dampfschiffe verändern den Tourismus

Mit der Dampfschifffahrt wurden Seen zu Erlebnisräumen. Hotels, Bergbahnen und Panoramarouten entwickelten sich entlang der Ufer.

20. Jahrhundert

Stauseen prägen das Energiezeitalter

Grossprojekte wie der Lac des Dix oder der Lago di Vogorno wurden zu Symbolen der Schweizer Ingenieurskunst und der Wasserkraft.

Spektakuläre Vergleiche

So gross sind diese Tiefen wirklich

1.13×Eiffelturm

Der Lago Maggiore ist tiefer, als der Eiffelturm hoch ist.

3.8 kmTitanic-Tiefe

Die Titanic liegt rund zehnmal tiefer als der tiefste See der Schweiz.

2364 mHoch gelegen

Der Lac des Dix liegt höher als viele bekannte Alpengipfel ausserhalb der Schweiz.

89 km³Genfersee

Der Genfersee speichert eine gewaltige Wassermenge und ist einer der grössten Seen Westeuropas.

Methodik & Transparenz

Was die Zahlen bedeuten

Maximale Tiefe

Gezeigt wird die grösste bekannte Wassertiefe des jeweiligen Sees. Werte sind auf ganze Meter gerundet.

Grenzseen

Grenzüberschreitende Seen wie Genfersee, Bodensee und Lago Maggiore werden als Ganzes betrachtet.

Datenstand

Diese Ausgabe ist eine kuratierte Übersicht bedeutender Schweizer Natur- und Stauseen. Sie ist keine amtliche Vollerhebung sämtlicher Kleinstgewässer. Für wissenschaftliche oder nautische Nutzung sind offizielle Hydro- und Geodaten massgebend.